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Bootsfahrerlaubnis:
Für welche Wassergefährte braucht man einen Führerschein?


Wer Urlaub an der Ostsee macht, spielt vielleicht auch mal mit dem Gedanken, sich weiter ins Meer vorzuwagen, als er schwimmen kann. Wie schön wäre es, zur Abwechslung mal mit einem Boot oder einem anderen Wassergefährt in See zu stechen? Dieser Artikel soll darüber aufklären, in welchen Fällen man hierzu eine Bootsfahrerlaubnis braucht und in welchen nicht.

https://unsplash.com/de/fotos/ein-boot-im-wasser-IHbw7x0TUAg
Bild: https://unsplash.com/de/fotos/ein-boot-im-wasser-IHbw7x0TUAg
 

Rechtliche Lage

Wer sich auf einem Boot den Ostsee-Wind um die Nase wehen lassen möchte, sollte sich zunächst einmal etwas mit der rechtlichen Lage auseinandersetzen.

In Deutschland ist insbesondere die SeeSchStrO, also die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, maßgebend. Sie regelt unter anderem die Voraussetzungen, unter denen man ein Boot führen darf. Grundsätzlich ist für das Führen eines motorisierten Wasserfahrzeugs mit mehr als 15 PS (entspricht in etwa 11 kW) auf See eine amtliche Fahrerlaubnis, der sogenannte Sportbootführerschein, erforderlich. Hier gibt es zwei Varianten:

     Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen) – Berechtigt zum Führen von Motorbooten auf Binnengewässern.

     Sportbootführerschein See (SBF See) – Gilt für das Führen von Motorbooten auf Seegewässern, inklusive der Ostsee. Man kann sich für den SBF See beispielsweise unter www.sportbootfuehrerschein-mueritz.de anmelden und die Fahrerlaubnis innerhalb von fünf Tagen erwerben.

Diese Lizenzen bezeugen, dass der Inhaber nicht nur theoretische Kenntnisse des Seerechts, sondern auch praktische Fähigkeiten in der Navigation und sicheren Bootssteuerung besitzt. Die Ostsee ist ein Seegewässer, weshalb der SBF See relevant ist.
 

Auf Kurs ohne Führerschein: Wann ist er entbehrlich?

Natürlich werden die meisten Menschen für lediglich einen Urlaub kaum einen Führerschein machen wollen. In der Praxis drängt sich daher die Frage auf, für welche Art von Booten und Wassergefährten tatsächlich kein Führerschein benötigt wird.

Wasserfahrzeuge, die mit einem weniger starken Motor als 15 PS angetrieben werden, können auf Seeschifffahrtsstraßen grundsätzlich ohne einen Sportbootführerschein betrieben werden. Dies eröffnet vielen Urlaubern die Möglichkeit, kleine Freizeit-Boote zu mieten und damit vor den Ostseestränden zu navigieren. Außerdem gilt Folgendes:

     Segelboote: Unter gewissen Bedingungen kann man ein Segelboot ohne Bootsführerschein führen. Jedoch existiert für Segelboote über einer gewissen Größe der Sportküstenschifferschein (SKS).

     Stand-up-Paddling und Kajaks: Für diese Wassersportgeräte ist kein Führerschein erforderlich.

     Tretboote und kleine Ruderboote: Auch sie können ohne eine Bootsfahrerlaubnis genutzt werden.


Grenzen der Erlaubnis: Was man dennoch beachten muss

Es ist jedoch nicht damit getan, sich ein Boot ohne Motor oder mit einem Motor unterhalb der 15-PS-Grenze zu schnappen und auf Seefahrt zu gehen. Auch hier gelten Sicherheitsvorschriften, die strikt zu befolgen sind. Zudem ist auf den regen Schiffsverkehr und die teils komplexen Wetterbedingungen an der Ostsee Rücksicht zu nehmen.

Umfangreiches Wissen über Sicherheitsausrüstung, Verhalten im Notfall und lokale Vorschriften, wie zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen in bestimmten Gebieten, sind essenziell.

     Sicherheitsausrüstung: Rettungswesten, Leuchtsignale, Pfeifen und Erste-Hilfe-Kits sollten an Bord sein.

     Wetterkenntnisse: Die Ostsee ist bekannt für plötzliche Wetterumschwünge. Vor jedem Ausflug sollte der aktuelle Wetterbericht eingeholt werden.

     Lokale Vorschriften: Diese können von Region zu Region variieren und sollten stets beachtet werden.


Die Verantwortung trägt der Kapitän

Unabhängig davon, ob für das gewählte Gefährt ein Bootsführerschein erforderlich ist, trägt der Kapitän die volle Verantwortung für das Boot und die Sicherheit aller Passagiere. Die Seefahrt ist eine anspruchsvolle und potenziell gefährliche Aktivität, bei der eine gründliche Vorbereitung und Achtsamkeit wirklich wichtig sind.
 

Man sollte den nötigen Respekt vor der Ostsee mitbringen

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Bootsausflüge auf der Ostsee ein wunderbares Erlebnis sein können – allerdings nicht ohne die notwendige Achtsamkeit und ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Ob mit oder ohne Bootsfahrerlaubnis, wer sich auf ein maritimes Abenteuer einlassen möchte, sollte sich immer der Kräfte der Natur und der Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen bewusst sein.  

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Copyright  der Bilder:
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