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Wanderroute zum Königsstuhl

Der berühmteste Kreidefelsen auf der Insel Rügen ist der 117 m hohe, fast senkrecht zur See abfallenden imposanten Königsstuhl. Die Steilküste der Stubbenkammer, die sich 8 Kilometer nördlich von Saßnitz im Nationalpark Jasmund erstreckt, zählt zu den schönsten Küstenab-schnitten unseres Kontinents. Am Parkplatz am Ortseingang Hagen ist ein Zubringer-Pendelverkehr zum Königsstuhl eingerichtet, da die Zufahrt für Motorfahrzeuge gesperrt ist.

Oder man wandert vom Parkplatz durch den Wald zum Königstuhl. Die ca. drei Kilometer sind als Lehrpfad  mit 7 Stationen gestaltet. Dabei werden auch immer interessanten Frage zur Natur gestellt und drei Antworten als Auswahl vorgegeben.

An der ersten Station sind es noch 2650 Meter bis zum Königsstuhl, dort wird das Thema "Torf und  Torfabbau" behandelt. Auf der Wanderung kommt man an einem kleine See vorbei, welcher früher eine Torfgrube war. Vor 100 Jahren wurde hier Torf als Brennmaterial abgebaut, nach der Aufgabe der Torfgrube, füllte sich diese langsam mit Wasser und so entstand ein kleiner See.
Hier wird die Frage gestellt: Wie lange müssen wir warten, bis der See wieder mit Torf gefüllt ist? Auswahlantworten: 600 Jahre · 3000 Jahre · 6000 Jahre

Die zweite Station macht auf fremdländischen Baumarten aufmerksam, welche immer wieder in unseren heimischen Wäldern von Förstern angesiedelt wurden. Heute werden viele dieser  untypischen Fremdlinge als normal betrachtet. Auch die Fichte ist im Nationalpark Jasmund keine heimische Baumart.
Und wieder wird das Wissen der Besucher getestet, diesmal mit der Frage:
Welcher Zapfen gehört zur Fichte?
Als Antwortauswahl sind drei verschiedene Zapfen aufgezeichnet.

Die dritte Station, 2,2 km vom Endziel entfernt, nennt sich "Ehrwürdige Hallen". Die Buchen bilden mit ihrem dichten Blätterdach und ihren gerade in den Himmel ragenden Stämmen eine Waldhalle in der wir wandern können. Der größte Teil des Nationalparks Jasmund ist mit Buchenwäldern bedeckt, diese stehen unter Naturschutz. Sie können ein Alter von bis zu 350 Jahren erreichen.
Und hier wieder die Frage: Wie alt ist die Buche, vor der die Markierung steht?
Auswahlantworten: 80 Jahre · 120 Jahre · 300 Jahre

Den "Jagenstein" findet man an der 4. Station. Er ist ein alter Grenzstein und markierte eine forstliche Flächeneinheit, welche als "Jagen" bezeichnet wurde. Hier beginnt auch der historische Plasterweg, er ist wie der "Jagenstein" aus schwedischen Steinen gearbeitet.
Die Frage zur Station: Weißt du, wer die Steine von Schweden bis hier nach Jasmund brachte?
Auswahlantworten: Ostsee · Eiszeitgletscher · Lastschiffer

An der 5. Station ist dokumentiert, dass "Totholz" auf keinen Fall wirklich tot ist, denn man kann eine Unzahl von Lebewesen an und auf einem abgestorbenen Baumstamm entdecken. Hier im Nationalpark wird das Totholz nicht entfernt, sondern bildet einen neuen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Die Frage hier: Kannst du dir vorstellen, wie viele Käferarten hier vom Totholz und den daran befindlichen Pilzen leben?
Auswahlantworten: 50 Arten · 500 Arten · 1500 Arten

Station 5 liegt an einer slawischen Fluchtburg, der Herthaburg und ihrem mystischen See. Nach einer Sage soll in dem See die germanische Göttin Hertha wohnen, von dieser Göttin bekam die Burg auch ihren Namen. Wenn man die Holztreppe hinauf zur Aussichtsplattform gestiegen ist, kann man über den See blicken und man erkennt den ringförmigen Erdwall der einstigen Burg. Der Herthasee ist heute, durch seine isolierte, vor Krankheiten schützenden Lage, eine Oase für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
Und hier wieder die gestellte Frage: Weißt du, woher der Herthasee sein Wasser bekommt?
Auswahlantworten: Regenwasser · Ostseewasser · Flusswasser

Nun sind es nur noch 600 Meter bis zum Königsstuhl und die Station 7 kommt in Sicht. Hier wird der Stelzenbaum und seine Daseinweise beschrieben. Man befindet sich an einem kleine Sumpf, in welchem zahlreiche Schwarzerlen im Wasser stehen. Am Stammfuß der dunkelrindigen Erlen sind Besonderheiten zu entdecken. Sie besitzen korallenartige verzweigte Wurzelknöllchen und haben Stelzwurzeln.
Die Frage dazu: Weißt Du warum sie diese besitzen?
Auswahlantworten: zum Atmen · zum Abstützen · zum Auffangen des Regenwassers

Jetzt sind es nur noch wenige Hundert Meter, dann befindet man sich auf dem Gelände des Nationalpark-Zentrum "Königsstuhl". Dort kann man außer dem Königsstuhl, die Victoria-Sicht besuchen oder den Abstieg über 412 Stufen hinab zum steinigen Strand unterm dem Königsstuhl wagen. In den gastronomischen Einrichtungen kann man sich für die Rückwanderung stärken.

Weitere Informationen unter: Nationalpark-Zentrum "KÖNIGSSTUHL",
Kreidefelsen von Jasmund und Königsstuhl,
Wanderfaltblatt von Hagen zum Königsstuhl: pdf-Faltblatt vom Nationalpark Zentrum Jasmund

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Copyright  der Bilder und der Texte Bernd Sternal 2011
(Text nach den Stationstexten der Wanderroute)

 
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