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Segelschulschiff "Gorch Fock II" (1958)

Das als Bark getakelte Segelschulschiff der Deutschen Marine "Gorch Fock" (auch "Gorch Fock II" genannt) wurde wie sein Vorgänger, der baugleichen "Gorch Fock I", nach dem Schriftsteller Gorch Fock, welcher 1916 in der Schlacht am Skagerrak mit dem Kreuzer SMS Wiesbaden unterging, benannt.
 

1958 lief die "Gorch Fock" vom Stapel der Werft Blohm &Voss Hamburg, sie unterstand zunächst dem Kommando der Schulschiffe, nach der Auflösung dieses Kommandos wurde sie der Marineschule Mürwik in Flensburg-Mürwik unterstellt, ihr Heimathafen ist die Hansestadt Kiel.

1959 trat die "Gorch Fock" ihre erste Reise in ausländische Gewässer an. In den weitere n Jahren wurde das Segelschulschiff als "Botschafter Deutschlands" weltweit bekannt. Zur Weltausstellung 1964 in New York vertrat des Deutschland und 1974 besuchte im Rahmen der Großseglerregatta Kopenhagen-Gdingen das Schiff als erstes deutsches Kriegsschiff nach dem zweiten Weltkrieg einen polnischen Hafen. 1976 wurde sie Regatta für Großsegler zum 200-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der USA – American Bicentennial Trans-Atlantic Tall Ships Race – zum Sieger erklärt, da sie nach Abbruch der Regatta wegen Flaute, am weitesten vorne lag. 1977 besuchte sie den jugoslawischen Hafen Split.
 

Die majestätisch an ihrem Liegeplatz im Kieler Marinehafen schaukelnde "Gorch Fock" legte schon mehr als 750.000 Seemeilen auf den Weltmeeren zurück. Auf ihr wurden seit 1958 ca. 14.000 (Zahl aus 2011) Offiziere und Unteroffiziere in den seemännischen Grundfertigkeiten ausgebildet, um die Gewalten der Natur auf See durch Teamgeist und Segelhandwerk meistern zu können.
 

Die Bark hat eine Länge von 89 m, eine Breite von 12 m und einen Tiefgang von maximal 5,35 m, dabei verdrängt sie 2.006 Tonnen Wasser. Die Besatzungsstärke setzt sich aus bis zu 222 Personen zusammen, darunter 11 Offiziere inklusive Meteorologe und Schiffsarzt, 14 Unteroffiziere mit Portepee (höhere Unteroffiziersgrade), 35 Unteroffiziere sowie 23 Mannschaftsdienstgrade. Die Takelung besteht aus 23 Segeln an 3 Masten mit einer Gesamt Segelfläche von 2037 Quadratmetern. Die höchste Segelgeschwindigkeit beträgt 18 Knoten, das entspricht 33 km/h. Außerdem verfügt der Segler über eine Deutz-MWM-Diesel BV6M628 - Maschine mit einer Leistung von 1.660 PS (1.221 kW) und einer maximalen Geschwindigkeit von 12 Knoten (22 km/h).

Lange Zeit zierte das Segelschulschiff eine deutsche Banknote, den 10 DM-Schein, auf der Rückseite. Auch auf einer Medaille "Seefahrt ist Not" aus dem Jahr 1976 ist das Schiff abgebildet. Zum 50. Geburtstag im Jahre 2008 wurde dem Schiff nun wieder die Ehre zuteil auf einer 10-Euro-Münze zu glänzen und ebenfalls im gleichen Jahr wurde eine Briefmarke mit dem Motiv der "Gorch Fock" herausgegeben. Beide Münze und Briefmarke wurden auf der Hansesail 2008 vorgestellt.

 

Die "Gorch Fock" ist auch heute noch ein Aushängeschild Deutschlands und repräsentiert die gute alte Marinetradition unseres Landes im Ausland.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Gorch_Fock_(Schiff,_1958)

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Quelle der Texte nach Wikipedia 2015

 
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