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H.M.S. Otus U-Boot Museum in Sassnitz

Im Hafen von Sassnitz unterhalb der Pylonbrücke liegt das ehemalige britische U-Boot "Her Majesty's Submarine Otus" (HMS = deutsch: Ihrer Majestät Unterseeboot), der Oberon-Klasse. Die "Oberon-Klasse" ist eine Klasse britischer diesel-elektrischer U-Boote, sie wurde Ende der 1950er Jahre entworfen. Die "Oberons" gelten als die besten U-Boote ihrer Zeit, sie hatten den Ruf, erstaunlich leise zu sein, woraus auch der Name „Silent Hunter“ ("Stiller Jäger") herzuleiten ist. Nur deshalb schafften Sie es auch noch im 21. Jahrhundert im Einsatz zu sein. Die H.M.S. OTUS ist das erste und einzige britische U-Boot, das auf dem europäischen Festland zu besichtigen ist.

Die "H.M.S. Otus" wurde 1963 in den Dienst gestellt und diente 28 Jahre im Ersten U-Boot-Geschwader der Royal Navy. Sie war zum Beispiel mit ihrer 68 Mann starken Besatzung während des Falkland-Krieges sowie im Persischen Golf im Einsatz. Das U-Boot wurde von zwei Diesel-Elektromotoren angetrieben und erreichte unter Wasser (Tauchtiefe: bis 300 Meter) eine Geschwindigkeit von bis zu 17 Knoten. Beim Bau des Druckkörpers des U-Bootes wurde zur Fertigung in Zweihüllenweise modernster Hochfertigstahl verwendet. Die Bewaffnung und die Sonarsysteme wurden gegenüber den Vorgängermodellen modernisiert.

1991 wurde die "Otus" außer Dienst gestellt und wenig später im südenglischen Portmouth bei einem Schrotthändler wiederentdeckt und von einem deutschen Unternehmer gekauft. Die Überführung von Portsmouth durch den Ärmelkanal und den Nord-Ostseekanal nach Stralsund geschah mit zwei Schleppern. In Stralsund wurde das U-Boot auf der Stralsunder Volkswerft außenbords überholt und bekam auch einen neuen Anstrich in der Ursprungsfarbe.

Technische Daten:

  • Oberon-Class (Oberon-Klasse)

  • Herkunft: Großbritannien

  • Indienststellung: 5. Oktober 1963

  • Besatzung: 68 Personen

  • Verdrängung:
    getaucht: 2.410 Tonnen
    aufgetaucht: 2.030 Tonnen

  • Länge: 90,70 Meter

  • Breite: 8,10 Meter

  • Tiefgang: 5,50 Meter

  • Geschwindigkeit:
    getaucht: 17,5 Knoten (kn)
    aufgetaucht: 12,5 Knoten (kn)

  • Reichweite: 9.000 Seemeilen bei 10 Knoten Fahrtgeschwindigkeit

  • Antrieb:
    getaucht: zwei Elektromotoren je 3.000 PS
    aufgetaucht: zwei Dieselmotoren je 1.840 PS
    Batteriezellen 440 Stk liefern 880 V

  • Tauchtiefe: 300 Meter

  • Elektronik:
    Aktiv- und Passiv Abtastsonar und Radar, Funkpeilgerät,
    Kurzwellensender, Hydroakustische Anlage;

  • Bewaffnung:
    sechs 53,3 cm Torpedorohre im Bug
    zwei 53,3 cm Torpedorohre im Heck

  • Torpedos - MK-24 Tigerfish seit 1974
    21 Stück
    Länge: 6,70 Meter
    Reichweite: 11.000 Meter
    Geschwindigkeit: 40 kn = 74,08 km/h
    Torpedokaliber: 533 mm

Nach der Instandsetzung und Überholung des U-Bootes wurde es in den Sassnitzer Stadthafen überführt und dient seit dem Sommer 2002 als technisches Museum „Erlebniswelt U-Boot“. Die technischen Einrichtungen und die Ausstattungen sind fast vollständig erhalten und zeigen dem Besucher die Arbeits- und Lebensbedingungen der 68 Seeleute nachvollziehbar und detailgetreu. In der Kommandozentrale kann der Besucher die 2 funktionstüchtigen Periskopen bedienen. In den einzelnen Sektionen sind die typischen Geräusche des U-Boot-Alltags, das Hämmern der Motoren, der Gefechtsalarm oder das "Ping" des Sonars, zu hören.

Tauchen sie ab in den Alltag eines Seemannes!
Öffnungszeiten ganzjährig:
Hauptsaison: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Nebensaison: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Otus_(S18),
http://www.hms-otus.de,

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Copyright der Fotos 1-4 und Texte Bernd Sternal 2011
(Quelle der Texte nach Wikipedia)
Copyright der Fotos 5-7 Commons: HMS Otus

 
Pauschale Anfagen an Gastgeber an der Ostsee