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Poeler Kogge "Wissemara"

Am 7. Juli 2000 wurde mit der zukünftigen „Wissemara“ ein weitgehend originalgetreuer Nachbau einer Poeler Kogge im Wismarer Hafen auf Kiel gelegt. Der Nachbau der Poeler Kogge, einem speziellen Typ einer Baltischen Kogge aus dem 14. Jahrhundert, erfolgte unter wissenschaftlicher Anleitung in bewusster Anlehnung an Schiffsbaumethoden der damaligen Zeit.
 

Per Stapelhub wurde das Schiff am 29. Mai 2004 ins Wasser gesetzt und auf den Namen „Wissemara“ getauft. Aber erst am 9. August 2006, nach dem Setzen des Mastes (das Holz des 32m hohen Mastes stammt aus dem Harz aus der Nähe von Osterode), dem Bau des Achterkastells sowie der Montage eines vorgeschriebenen Hilfsmotors, erfolgte die Jungfernfahrt der Kogge zur Hansesail nach Rostock. Als Nachbau wird Sie auch für Untersuchungen der experimentellen Archäologie eingesetzt. So können u. a. die Fahr- und Segeleigenschaften einer spätmittelalterlichen Kogge am Objekt studiert werden.
 

1997 wurde in der Wismarer Bucht nordwestlich der Mole vor Timmendorf auf Poel das bislang größte Schiffswrack aus der Hansezeit entdeckt. 1999 erfolgte die Bergung des Wracks. Nach vielen Untersuchungen, konnte man davon ausgehen, dass das Schiff um das Jahr 1354 aus Kiefernholz gebaut wurde, welches im Gebiet um die Stadt Thorn gefällt wurde, was wiederum darauf hin deutet, das die Kogge ursprünglich aus Danzig stammt.
 

Da die Konstruktion des Rumpfes Parallelen zu den Schiffen der Wikinger und Slawen aufwies, geht man davon aus, dass es sich um eine spezielle für die Ostsee entwickelte so genannte „baltische“ Kogge handelte. Das besondere war, das sie sehr flach und somit einen sehr geringen Tiefgang hatte, um besser auf den flachen Bodden- oder Haffgewässern fahren zu können. Das Schiff hatte eine Länge von ca. 31m und besaß eine Ladekapazität von mehr als 200 Tonnen, damit ist es das größte gefundene Frachtschiff aus der Hansezeit und dem Spätmittelalter.

Die Poeler Kogge „Wissemara“ ist während der Liegezeiten im Wismarer Hafen ein beliebter touristischer Anziehungspunkt, mit der Möglichkeit für Urlauber das mittelalterliche Schiff zu besichtigen oder als Fahrgast (bis zu 50 Personen) einen Segeltörn auf der Wismarer Bucht zu machen. Weitere Angebote sind erlebnispädagogische Jugendreisen mit Sail Training, um den Gruppengeist der Jugendlichen zu fördern, Mehrtagesfahrten für Privatpersonen oder Firmen, Vorträge zur Unterwasserarchäologie, zur Hansegeschichte und zum mittelalterlichen Schiffsbau. Während ihrer Fahrten in Nord- und Ostsee dient sie als "Botschafter" der Stadt Wismar.

Falls Sie noch mehr wissen möchten, dann hier die Webseite des Förderverein „Poeler Kogge“ e.V.: http://www.poeler-kogge.de
Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Poeler_Kogge

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Copyright der Fotos  Bernd Sternal 2009/2010
Quelle der Texte nach Wikipedia

 
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