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Naturschutzgebiet Graswarder

Das Naturschutzgebiet "Graswarder" liegt direkt vor dem Ostseeheilbadeort Heiligenhafen auf dem Graswarder  in der Ostsee gegenüber der Insel Fehmarn. Die Vogelfluglinie E 47 / B 207 nach Skandinavien führt direkt hier vorbei. Zu Fuß kann man das Schutzgebiet ab Parkplatz "Gill-Hus" Heiligenhafen in 15 Minuten zu erreichen.

Das 229 ha große Naturschutzgebiet ist ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches Miteinander von Tourismus und Naturschutz. Es ist durch bis zu zwei Meter hohen Strandwälle mit aufgesetzter Düne und bewachsene Salzwiese geprägt. Auf diesen Salzwiesen wachsen empfindliche, zum Teil stark bedrohten Pflanzen. Das Schutzgebiet umfasst den von Westen nach Osten wandernden Nehrungshaken auf der Länge von 2,5 km sowie die angrenzenden Watt- und Wasserflächen der Ostsee bis zu einer Breite von 300 Metern.

Der Graswarder bietet, da er an der Vogelfluglinie liegt, gute Beobachtungsmöglichkeiten für Brutvögel. In den Monaten März bis Mai brüten hier bis zu 40 verschiedene Vogelarten von Grau- und Brandgänsen, Austernfischern, Säbelschnäblern, Sturmmöwen sowie Feldlerchen und Rauchschwalben.

In der kalten Jahreszeit rasten oder überwintern weitere ca. 180 Vogelarten, darunter Strandläufern und nordische Entenarten, auf der geschützten Halbinsel. Beim durch Naturschutzwarte geführten Besuch in der Sturmmöwenkolonie kann man schon mal ein bebrütetes Ei einer Sturmmöwe oder sogar ein Küken in die Hand nehmen. Der neue Beobachtungsturm des Informationszentrums bietet einen tollen Ausblick auf die Nehrungsküste Schleswig-Holsteins.

Die Salzwiesen sind ein besonderes Ausflugsziel für Botaniker, hier wachsen speziell angepasste Dünen-, Strandwall- und Salzwiesenpflanzen wie Stranddistel, echter Meerkohl, Grasnelke, Mauerpfeffer, Echter Sellerie oder Strandflieder. Der größte Teil des Schutzgebietes bleibt zwar für Menschen übers Jahr gesperrt, dafür darf der Besucher aber auf den für die Führungen reservierten Strandwall- und Strandwiesengebieten die Flora und Fauna auch "begreifen", riechen oder schmecken, wie zum Beispiel die salzhaltigen Pflanzenteile des Quellers oder die Blätter des äußerst seltenen Echten Sellerie.

Zwischen Ostern bis Ende Oktober finden täglich Vorträge im Infozentrum Graswarder mit anschließender Führung durch die Seevogelkolonie statt. Für Gruppen und Schulklassen wird um vorherige Anmeldung gebeten. Übrigens werden immer Freiwillige für ehrenamtliche Aufgaben bei der Betreuung des Schutzgebietes gesucht.

Weitere Informationen unter:
www.graswarder.de
NABU-Schutzgebietsreferent
Klaus Dürkop
Tel. 04362-8536
e-mail: klausduerkop@graswarder.de
Naturschutzwart Graswarder
Tel. 04362-6947

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2012

 
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