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Deutsches Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten

Die Geschichte des Deutschen Bernsteinmuseums in Ribnitz-Damgarten begann 1954 als Heimatmuseum. Der Ribnitzer Lehrer Richard Suhr gründete damals im ehemaligen Klarissenkloster Ribnitz das Ribnitzer Heimatmuseum, hier wurden einige Abschnitte der Geschichte der Stadt dargestellt. 1963 wurde dann ein Ausstellungsraum zum "Bernsteinzimmer". Entstehung, Lagerstätten und Gewinnung sowie die Verarbeitung wurden des Bernsteins hier präsentiert. Mit Unterstützung des in Ribnitz-Damgarten ansässigen VEB Ostsee-Schmuck konnte die Ausstellung erweitert werden.

1974 konnte das Museum eine umfangreiche Bernsteinsammlung von der Insel Usedom erwerben und es wurde auf drei Räume erweitert. Ein Jahr später erhielt es den Namen “Bernsteinmuseum”. In den Jahren von 1984 bis 1987 wurde das frühere “Dominahaus” des Klosters zum neuen Museum ausgebaut. Das neu gestaltete Bernsteinmuseum umfasste in den neun Räumen die Naturgeschichte sowie die Kultur- und Kunstgeschichte des Bernsteins. Leihgaben dokumentierten auch die Blütezeit der Bernsteinkunst im Barock mit wertvollen Bernsteinkunstgegenständen.

1991 nach der Wende wurde der Förderverein des Bernsteinmuseums e. V. gegründet. Von ihm wird eine Schau- und Demonstrationswerkstatt betrieben. Eine Bernsteinschleiferin führt dort die Verarbeitung des Bernsteins vor.

Seit 1995 gibt es wieder eine stadtgeschichtliche Abteilung, sie zeigt die wechselvolle Geschichte der Städte Ribnitz und Damgarten. Auf 14 Ausstellungsräumen zeigt seit 1997 die Bernsteinausstellung eine Reihe neuer Exponate zur Natur- und Kunstgeschichte des Bernsteins. Das Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten präsentiert nun die bedeutendste Bernsteinausstellung in Deutschland.
 

Zusehen ist auch die Nachbildung eines Paneelteiles mit dem Preußenadler (Größe ca. 90 x 70 cm), welches Petersburger Restauratoren 1999 als Replik vom legendären Bernsteinzimmer für das Museum herstellten. Besonderheiten der Bernsteinsammlung sind seltene Inklusen (Einschlüsse) wie beispielsweise Insekten und sogar eine Eidechse, welche 1999 erworben werden konnte.

Seit 2000 darf sich das Museum "Deutsches Bernsteinmuseum" nennen, der Museumsverband Mecklenburg Vorpommern hat dem Museum Ribnitz-Damgarten diesen Ehrennamen verliehen. 2002 übernimmt der Museumsverein Deutsches Bernsteinmuseum e.V. den Museumsbetrieb von der Stadt Ribnitz-Damgarten. 2006 wird dann eine neu gestaltete Dauerausstellung des Deutschen Bernsteinmuseum im sanierten Museumsgebäude eröffnet.

Außer der wohl einmaligen Bernsteinausstellung, kann man in der Schauwerkstatt die Bernsteinbearbeitung nach Königsberger Tradition - klöven (behauen), drechseln, schnitzen, schleifen und polieren - mit erleben. Man kann auch selbst Hand anlegen und einen Bernstein schleifen oder sich einen Stein von den Bernstein-Drechslern der Werkstatt polieren lassen. Ein Sortiment aus der werkstatteigenen Produktion kann ebenfalls erworben werden.

Wer nach dem Museumsbesuch eine wenig verweilen möchte oder eine Erfrischung benötigt, kann Kaffee, Kuchen, Eis, Imbiss, Kalte und Heiße Getränke im Museumscafé zu sich nehmen.

Weitere Informationen finden sie hier: Schau-Manufaktur Ostsee-Schmuck
www.deutsches-bernsteinmuseum.de,
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Bernsteinmuseum
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein 

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Copyright der Fotos Wikipedia und
der Texte Bernd Sternal (nach Wikipedia) 2011

 
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