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Die Bockwindmühle Pudagla

Der Standort der Bockwindmühle von Pudagla ist bereits 1693 auf einer schwedischen Matrikelkarte eingezeichnet. In der Ortschronik ist sie erstmals ab 1752 erfasst, damals gehörte sie Joachim Schröder.

1779 wird sie dann vom Müllermeister Jacob Schmidt für 1000 Taler von seinem Stiefvater erworben. Der Kauf schloss alle Gerätschaften und Ländereien ein und es ist überliefert, dass die Mühle über einen Roggenmahlgang und einen Grützstampfer verfügte.

1789 wurde der Kauf durch eine "Allerhöchste Confirmation" der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer bestätigt. Bis 1810 herrschte ein so genannter Mahlzwang, dass heißt alle Bauern in der der Domäne Pudagla mussten ihr Korn in dieser Mühle mahlen lassen.

1937 wurde das letzte Mal in der Mühle Korngemahlen.
Ab Juli 1986 wurde die Mühle an Privatpersonen verpachtet.

Bis 1996 blieb die Mühle im Besitz der Familie Schmidt. Da allerdings die Instandsetzungskosten  mit der Zeit immer größer wurden, entschloß sich der letzte Besitzer die Mühle an die Gemeinde Pudagla zu übergeben, damit sie zum Zwecke der Erhaltung der Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden konnte. Es wurde ein Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Pudagla und dem Mühlenverein Kulturmühle Benz e.V. geschlossen.

Nach langem Kampf um Fördermittel wurde im Frühjahr 1997 der Sanierungsauftrag an die Wilhelm Möller GmbH in Rahden / Westfalen vergeben.

Die Demontage der Reste der alten Mühle erfolgten am 23. April 1997 an einem einzigen Tag. Nummerierung der Teile im Beisein des Denkmalschutzes. Nachweis in einer Zeichnung. Die Auswahl der noch brauchbaren Teile erfolgte nach einem Gutachten.

Sanierung der Mühle erfolgte dann bis Oktober 1997 in der Werkstatt in Rahden. Auf drei Lastzügen mit einem Gesamtgewicht von ca. 65 Tonnen trat die Mühle die Rückreise nach Pudagla an. Am 25. Oktober 1997 war es dann soweit, in Anwesenheit des Sozialministers, des Landrates und vieler Gäste konnte die Wiedereinweihung gefeiert werden.

Am 11. Juli 1998 erhält die Mühle einen Mahlgang und ist dadurch voll funktionstüchtig. Im Sommer 2000 wird der Bau eines Lehmbackofens durch Sponsoren der Region aus dem Handwerksbereich möglich.

Im August 2001 wird der Verein "Freunde der Bockwindmühle Pudagla" e.V. gegründet und im September der Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Pudagla und dem neugegründeten Mühlenverein vereinbart. Danach beginnt die Arbeit des Vereins im Herbst 2002 mit der Dachsanierung der Mühle und der Errichtung eines Mehrzweckgebäudes mit Sanitäreinrichtungen. Im Herbst 2007 wird dann der Weg zur Mühle befestigt und mit Bäumen gesäumt.

Weitere Informationen und die Öffnungszeiten finden sie auf den Seiten des Verein "Freunde der Bockwindmühle Pudagla" e.V.: http://www.usedom-bockwindmuehle-pudagla.de

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Copyright der Fotos Bernd Sternal und der Texte nach Geschichte vom
Verein "Freunde der Bockwindmühle Pudagla" e.V. 2011

 
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