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Die Uhr aus Stroh in Strasburg in der Uckermark

Von 1892 bis 1907 wurde diese aus Roggenstroh mit dem inneren Kreis des Zifferblattes aus Haferstroh von dem Schuhmachermeister Otto Wegener mit unendlich viel Geduld und Fleiß gebaut. Mit dem Bau dieser Uhr setzte er sich und der Stadt Strasburg/Uckermark in der Welt ein einmaliges Denkmal.

Die 175 cm x 65 cm x 65 cm große Uhr wiegt etwa 2,5 Kilogramm und hatte einen Laufzeit von 6 Stunden, leider ist sie heute nicht mehr funktionstüchtig. Zum Bau wurden ausschließlich Strohhalme verarbeitet, kein Draht, kein Holz, weder Fäden noch Klebstoff. Für das Gerüst und sämtliche Uhrteile, wie Räder, Wellen, Zapfen, Hebel, Stifte, die Zeiger, die Kette und das Gewicht wurde Stroh verwandt.

Otto Wegener (1869-1945) war ein begeisterter Freizeitbastler. Fünfzehn Jahre arbeitete er mit viel Geschick, Scharfsinn und Erfindungsgeist, um aus Stroh eine funktionstüchtige Uhr herzustellen.

Die Uhr blieb natürlich auch international nicht unbeachtet, ab 1920 reiste sie durch ganz Deutschland von Museum zu Museum, später auch nach Österreich, in die Schweiz, nach Belgien, in die Niederlande und nach Frankreich. 1928 wird von einem Amerikaner eine Summe von 150 000 Dollar für die Uhr geboten. Da sie aber durch den Transport beschädigt wurde, soll sie erst instand gesetzt werden.

Herr Guiard, der Neffe des Erbauers setzt sie 1950 wieder instand, allerdings bleibt sie nach kurzer Zeit für immer stehen. Erst im Jahre 1994 kehrt sie an ihren Entstehungsort zurück und  wurde 1999 von Herrn Günther Guiard der Stadt Strasburg/Uckermark geschenkt. Heute steht diese Uhr im Museum von Strasburg/Uckermark.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2007/2010

 
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