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Vineta Festspiele Usedom

Seit 1997 finden im Ostseebad Zinnowitz auf der Sonneninsel Usedom alljährlich die Vineta-Festspiele auf der Ostseebühne Zinnowitz, einer Freilichtbühne mit 1400 Zuschauerplätzen statt. Die Theatervorstellungen der Vorpommerschen Landesbühne Anklam werden an vier Tagen in der Woche von Ende Juni bis Ende August aufgeführt.

Bei den jährlich neuen aufgeführten Stücken geht es thematisch um die Sage der versunkenen Stadt Vineta. Die Stücke sind als Mischung aus Schauspiel, Musiktheater und Tanzvorführung inszeniert, dabei werden auch technische Elemente wie Lasershows und pyrotechnische Effekte eingesetzt.

Wie die Stadt Vineta versank (Sage)

Die Stadt Vineta ist einst größer gewesen, als irgendeine andere Stadt in Europa, größer selbst als die gewiss sehr große und schöne Stadt Konstantinopel im Orient. Ihre Bewohner waren über alle Maßen reich, da sie mit allen Völkern der Erde Handel trieben und ihre Schiffe aus allen Teilen der Welt die schönsten und kostbarsten Waren brachten. Ihre Stadttore waren aus Erz und die Glocken aus Silber, welches überhaupt für so gewöhnlich galt, dass man die einfachsten Dinge daraus herstellte und die Kinder auf der Straße sogar mit Silbertalern Klingpenning spielten.

Je mehr Reichtum in Vineta Einzug hielt, desto hochmütiger und verschwenderischer waren seine Bewohner. Bei den Mahlzeiten aßen sie nur die auserlesene Speisen und Wein tranken sie aus Bechern von purem Silber oder Gold. Ebenso beschlugen sie die Hufe ihrer Pferde nur mit Silber oder Gold anstatt mit Eisen und ließen selbst die Schweine aus goldenen Trögen fressen. Löcher in den Häuserwänden sollen sie mit Brot oder Semmeln verstopft haben. Drei Monate, drei Wochen und drei Tage vor dem Untergang Vinetas erschien die Stadt über dem Meer mit allen Häusern, Türmen und Mauern als ein deutliches, farbiges Luftgebilde - wie eine Fata Morgana. Darauf rieten alte legendenvertraute Einwohner den Bewohnern, die Stadt zu verlassen. Denn sähe man Städte, Schiffe oder Menschen doppelt, so bedeute das immer den sicheren Untergang. Aber man gab nichts auf diese Warnungen und verlachte sie nur.

Einige Wochen danach tauchte eine Wasserfrau dicht vor der Stadt aus dem Meer und rief dreimal mit hoher, schauerlicher Stimme, dass es laut in den Straßen widerhallte:

"Vineta, Vineta, du rieke Stadt, Vineta sall unnergahn, wieldeß se het väl Böses dahn."

Trotz dessen lebten alle weiter in Saus und Braus, bis sie das Strafgericht ereilte. In einer stürmischen Novembernacht brach eine gewaltige Sturmflut über die Stadt herein. Im Nu durcheilte der riesige Wogenschwall die Straßen und Gassen. Das Wasser stieg und stieg, bis es alle Häuser und Menschen unter sich begrub.

Wenn in heutiger Zeit die silbernen Glocken der versunkenen Stadt am Johannistag in der Mittagsstunde aus der Tiefe herauf klingen, muss jeder, der ihren dumpfen, traurigen Tönen lauscht, eilends davongehen. Sonst wird er von ihrem Klang unwiderstehlich angelockt und folgt ihm nach, bis er selbst da drunten ruht.

Es gibt auch eine Sage zur Erlösung der Stadt, die finden Sie auf der Seite:
http://www.ost-see-urlaub.de/highlights/sagen/start/vineta.htm


Alle weiteren Informationen zur Spielzeiten, Ticketservice und Preisen finden Sie auf der Offiziellen Homepage Vineta Festspiele - www.vineta-festspiele.de

Videos bei Youtube: Vineta Festspiele 2008 offizielles Making-of (Teil1 von 3)
Vineta Festspiele 2008 offizielles Making-of (Teil2 von 3)
Vineta Festspiele 2008 offizielles Making-of (Teil3 von 3)
Weitere Informationen unter: Vineta Festspiele in Wikipedia

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Copyright der Texte (nach Wikipedia)  und der Fotos Bernd Sternal 2012

 
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