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Jagdschloss Granitz

Das Jagdschloss Granitz liegt mitten im zum Biosphärenreservat Südost-Rügen gehörenden Waldgebiet der Granitz zwischen dem Ostseebad Binz und Lancken-Granitz. Der höchste Berg (107 m ü. NN) in der Granitz führt seit dem 18. Jhd. den Namen Tempelberg, in dieser Zeit stand dort ein kleines sechseckiges Belvedere.

 
1838 bis 1846 wurde das Jagdschloss im Auftrag des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus nach den Plänen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer im Stil der norditalienischen Renaissancekastelle auf dem Tempelberg errichtet. Es war ein beliebtes Reiseziel europäischer Adliger und Prominenter; so zählten Friedrich Wilhelm IV., Christian VIII., Otto von Bismarck sowie Elizabeth von Arnim und Johann Jacob Grümbke zu den Besuchern.

Bis 1944 war es Privatbesitz der Familie zu Putbus und nach der Inhaftierung von Malte von Putbus stand es unter Verwaltung der Nationalsozialisten. Enteignet wurde es dann in der Zeit der ostdeutschen Bodenreform und befindet seitdem in staatlicher Hand. Viele Einrichtungsgegenstände verschwanden nach Ende des Zweiten Weltkriegs unwiederbringlich, ein Teil wurde in das Berliner Gemäldedepot der Dienststelle für die Verwaltung sowjetischen Vermögens in Deutschland gebracht und 1953 an die Staatlichen Museen Berlin übergeben. Franz zu Putbus, Enkel von Malte zu Putbus, versuchte den Familienbesitz zurück zu erlangen, scheiterten allerdings vor Gericht.

Das Jagdschloss ist heute ein Museum und zwar mit ca. 200.000 Besuchern das meistbesuchte in Mecklenburg-Vorpommern, die gesamte Anlage wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert.

Das zweigeschossige, verputzte Backsteingebäude hat einen rechtwinkligen Grundriss und vier kleine Ecktürme. In der Gebäudemitte, im ehemaligen Hofraum, erhebt sich der nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel nachträglich errichtete 38 m hohe Mittelturm. Er beherbergt im Inneren eine freitragende Wendeltreppe mit 154 gusseisernen Stufen. Die statischen Kräfte der schweren Eisentreppe werden vollkommen von den Seitenwänden aufgenommen; denn sie ist quasi in den Turm eingespannt.

 
Von der 145 m über NN hohen Aussichtsplattform auf dem Dach des Turms hat man einen Panoramablick in alle Richtungen, besonders aber über den Süden und Osten Rügens. Bei klarem Wetter kann man sogar bis Usedom blicken. Ausgestellt werden alte Jagdgewehre, die Ausstellung Hirsche der Welt, aber auch Möbel aus dem 19. Jahrhundert. Hinzu kommen wechselnde Ausstellungen, beispielsweise von Gemälden. Unter Anleitung von Experten des Pommerschen Landesmuseums Greifswald wird eine Dauerausstellung über Fürst Malte I. zu Putbus und dessen Schlossbauprojekt gestaltet.

Das Jagdschloss erreicht man am schnellsten vom Ostseebad Binz aus mit der Rügenschen Kleinbahn oder dem Jagdschlossexpress.

Weitere Informationen auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdschloss_Granitz
http://www.granitz-jagdschloss.de

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Copyright der Fotos  Herr Theissen 2011
Copyright des Textes nach Wikipedia

 
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