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Burg Stargard

Die Burg Stargard ist die nördlichste erhaltene Höhenburg Deutschlands und das älteste weltliche Bauwerk Mecklenburg-Vorpommerns – zugleich mit dem tiefsten Turmverlies Norddeutschlands. Die Burg und die zu ihren Füßen liegende gleichnamige Stadt Burg Stargard liegen südlich von Neubrandenburg im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

 
Die Burg Stargard teilt sich in eine Vor- und eine Hauptburg mit insgesamt elf Gebäuden. Die Hauptburg besitzt einen annähernd ovalen Grundriss und wird mit der östlich gelegenen Vorburg, die das Amtsreiterhaus beherbergt, von einem Graben umgeben. Der Bergfried ist das Wahrzeichen der Stadt. Die hohe Bedeutung der Burg zeigt sich daran, dass alle Gebäude als Backsteinbauten errichtet wurden.

Der Bergfried wurde um 1245 auf einem Fundament aus geschlagenen Findlingen erbaut. Im unteren Bereich sind die Mauern über 4 Meter dick und haben einen Umfang von 27 Metern. Der Eingang befindet sich 9 Meter über dem Boden und war ursprünglich über eine überdachte Holztreppe zu erreichen. Das Turmverlies wiederum liegt 13 Meter unter dem Eingang und damit weit unter dem Burghofpflaster. Über dem Verlies befanden sich einst drei Turmstuben.
 

Der Turm brannte 1647 nach einem Blitzeinschlag aus. Großherzog Georg zu Mecklenburg-Strelitz ließ Friedrich Wilhelm Buttel den Bergfried von 1821 bis 1823 zu einem Aussichtsturm umbauen. Inklusive der Spitze misst der Bergfried 38 Meter in der Höhe – ohne sind es 27 Meter – und bietet bei guter Sicht einen 30-Kilometer-Rundumblick bis zu den Mühlen von Woldegk. Im Jahr 1966 wurde der Turm renoviert. Am 18. Dezember 1919 brannte das „Krumme Haus“ durch Brandstiftung bis auf die Grundmauern nieder und ist bis heute eine Ruine.

Die Burgkapelle entstand zwischen 1240 und 1250 als dreigeschossiges Torhaus. Das Tor wurde in die Begrenzungsmauern der Burg eingelassen, ragt jedoch aus diesen deutlich heraus. Ab 1280 wurde eine Kapelle zunächst im Obergeschoss des Tors eingerichtet. Erst 1520 wurde die Zugbrücke entfernt, die Durchfahrt und das mittlere Fenster verbunden und zugemauert und das Gebäude zur Doppelkapelle umgestaltet. Sechzig Jahre später wurde die Kapelle zur Hofseite erweitert. Im 17. Jahrhundert diente die Kapelle als Wagenremise und Scheune. Nur zwischen 1758 und 1770 wurde das Gebäude als Stadtkirche wieder geistlich genutzt. Nach dieser Zeit war es wieder ein Lagerraum. Das Gebäude besitzt mittig ein spitzbogiges Fenster mit zwei seitlichen Rundbogenfenstern. Der Giebel zeigt Steinfachwerk des 18. Jahrhunderts. Vom ehemaligen Tor sind die seitliche Lisenen und die schwarz glasierten Rundbogenfriese erhalten.

Das untere Tor entstand um 1250 als zweigeschossiger Backsteinbau, der eine Kapelle im Obergeschoss beherbergte. Im 16. Jahrhundert wurde das Tor verstärkt und im 17. Jahrhundert umgebaut. Seit 1755 ist das Tor teilweise zerstört, heute ist nur noch die Fassade erhalten. Der Giebel wird von einem Rundbogen umfangen und bestand einst aus einer gestaffelten Dreifenstergruppe, die heute zugesetzt ist. Seitlich der Brücke befinden sich, wie am oberen Tor, Lisenen und Rundbogenfriese mit schwarzer Glasur. Die ehemalige Wippbrücke wurde im 16. Jahrhundert durch einen steinernen Damm ersetzt.

Im 13. Jahrhundert wurde das Gebäude errichtet, dessen Außenmauer zugleich Teil der Ringmauer der Hauptburg war, die den Wehrgang trug. Von 1938 bis 1944 war dort die Gaststätte „Zur Alten Münze“ untergebracht, danach zog eine Jugendherberge ein. Nach umfassender Renovierung wurde das Gebäude als Hotel und Restaurant 1999 neu eröffnet.

 
Jährlich findet auf der Burg ein Mittelalterfest statt, lassen Sie sich dabei für zwei Tage in eine längst vergangene Zeit entführen. Sehen, hören, schmecken, riechen, staunen und erleben Sie „das schönste Mittelalter unserer Zeit“ in einer außergewöhnlichen Atmosphäre. Rasante Ritterturniere, temperamentvolle Musik, aller feinste Genüsse für den Gaumen, Ritterlager, historische Tänze, Mittelaltermarkt und Handwerk, Ritterkämpfe ... und vieles mehr können Sie auf Burg Stargard erleben.

Die Burg Stargard und der Burggarten können besichtigt werden. Museumsbesuch und Aufstieg auf den Bergfried sind kostenpflichtig.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Stargard_(Burg)
http://www.stargarder-burgverein.de/
http://www.burgfest-stargard.de
Link zu Google-Maps: http://maps.google.de/maps

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Copyright der Fotos Bernd Sternal 2010
Copyright des Textes Wikipedia

 
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